Die Landschaft ist geprägt von spektakulären, steil aufragenden Felsformationen, die scheinbar die Schwerkraft herausfordern, im Kontrast zu sanften Tälern und imposanten Gipfeln. Nicht ohne Grund bezeichnete Le Corbusier die Dolomiten als „die schönste Naturarchitektur der Welt“.
Zahlreiche Gipfel über 3.000 Meter, Gletscher, kristallklare Bäche und alpine Seen prägen dieses einzigartige Naturbild. Besonders faszinierend ist die Enrosadira, das Naturphänomen, das die Dolomiten bei Sonnenauf- und -untergang in Rosa-, Rot- und Violetttöne taucht, während der Mond sie in ein helles, weißes Licht hüllt – die sogenannten „Bleichen Berge“ (Monti Pallidi).
Neben ihrer außergewöhnlichen Schönheit bieten die Dolomiten eine einzigartige Biodiversität mit seltenen und teils endemischen Pflanzen- und Tierarten. Dieses natürliche Gleichgewicht hat eine authentische und bestens erhaltene Umwelt entstehen lassen.
Die Dolomiten zu besuchen bedeutet, in eine Landschaft von unschätzbarem Wert einzutauchen, die tiefe Emotionen weckt und die Seele der ladinischen Kultur widerspiegelt, die seit Jahrhunderten eng mit diesen Bergen verbunden ist.
Dolomiten UNESCO
Das schönste Naturerbe der Welt
Am 26. Juni 2009 wurden die Dolomiten von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt – aufgrund ihrer außergewöhnlichen landschaftlichen Schönheit sowie ihrer einzigartigen geologischen und geomorphologischen Eigenschaften. Das anerkannte Gebiet umfasst rund 142.000 Hektar und schließt auch die beiden Naturparks des Alta Badia ein: Fanes-Sennes-Prags und Puez-Geisler.
Der Name „Dolomiten“ geht auf das Jahr 1789 zurück, als der französische Geologe Déodat de Dolomieu ein einzigartiges Gestein entdeckte – den Dolomit –, der diesem Gebirge seinen Namen gab. Seitdem ziehen die Dolomiten Wissenschaftler, Bergsteiger und Reisende aus aller Welt an.
Der Name „Dolomiten“ geht auf das Jahr 1789 zurück, als der französische Geologe Déodat de Dolomieu ein einzigartiges Gestein entdeckte – den Dolomit –, der diesem Gebirge seinen Namen gab. Seitdem ziehen die Dolomiten Wissenschaftler, Bergsteiger und Reisende aus aller Welt an.

